Du fragst dich, was kostet eine anonyme Beerdigung eigentlich? Das ist eine Frage, die viele beschäftigt, besonders wenn es darum geht, Kosten zu sparen oder den letzten Wunsch eines Menschen zu erfüllen. Eine anonyme Bestattung ist oft die günstigste Variante, aber was steckt da genau dahinter und welche Kosten kommen auf dich zu? Lass uns das mal genauer anschauen.
Schlüsselinformationen
- Eine anonyme Bestattung ist oft die preiswerteste Option, da Kosten für Grabstein, Grabpflege und oft auch eine Trauerfeier entfallen. Die Kosten können je nach Bestattungsart (Erd-, Feuer-, See-, Baumbestattung) variieren, wobei Urnenbeisetzungen meist günstiger sind.
- Die Kosten für eine anonyme Bestattung beginnen grob geschätzt bei etwa 700 Euro für eine anonyme Urnenbeisetzung auf einem Friedhof. Seebestattungen oder Baumbestattungen liegen oft bei rund 900 Euro, während eine anonyme Erdbestattung eher um die 1.000 Euro kosten kann. Hinzu kommen Kosten für Kremation, Sarg, Urne und Bestatterleistungen.
- Obwohl eine anonyme Bestattung Kosten spart und den Hinterbliebenen Arbeit abnimmt, fehlt ein fester Ort zum Trauern. Dies kann für manche Angehörige eine emotionale Belastung darstellen. Es ist wichtig, diesen Aspekt bei der Entscheidung zu bedenken und gegebenenfalls Alternativen wie eine teilanonyme Bestattung in Betracht zu ziehen.
Was ist eine anonyme Bestattung?
Eine anonyme Bestattung, auch als "Bestattung ohne Namensnennung" bekannt, ist eine Form der Feuerbestattung. Das Besondere daran ist, dass die Urne an einem Ort beigesetzt wird, der nicht individuell gekennzeichnet ist. Das bedeutet, es gibt kein sichtbares Grabmal oder eine Namensplatte. Die genaue Stelle der Beisetzung ist für Außenstehende nicht erkennbar. Oft handelt es sich dabei um eine Rasenfläche auf einem Friedhof, wo mehrere Urnen beigesetzt werden. Manchmal gibt es eine zentrale Stelle, an der Erinnerungen abgelegt werden können. Der Hauptgedanke ist, dass die Grabpflege entfällt und die Kosten geringer sind.
Diese Art der Bestattung kann verschiedene Gründe haben. Manche Menschen wünschen sich das zu Lebzeiten, weil sie ihren Angehörigen keine zusätzliche Belastung durch Grabpflege hinterlassen möchten. Es kann auch sein, dass keine nahen Angehörigen mehr da sind oder der Kontakt abgebrochen ist. In solchen Fällen kümmert sich oft das Ordnungsamt um die Bestattung, und die anonyme Variante ist aus Kostengründen die naheliegendste. Eine anonyme Bestattung ist nicht dasselbe wie eine anonyme Grabstätte. Es gibt auch die Möglichkeit einer teilanonymen Bestattung, bei der die Grabstelle zwar nicht öffentlich erkennbar ist, aber einer kleinen Gruppe von Menschen bekannt ist. Auch eine Trauerfeier kann es geben, nur dass die Angehörigen dann nicht unbedingt zum Ort der Beisetzung mitgehen können. Es ist eine Entscheidung, die gut überlegt sein will, denn ein fester Ort zum Gedenken fehlt oft. Aber es gibt auch Alternativen zur anonymen Friedhofsbestattung, wie zum Beispiel die Seebestattung.
Was du wissen solltest:
- Die Beisetzung findet in der Regel ohne Anwesenheit von Angehörigen statt.
- Der genaue Zeitpunkt der Beisetzung wird nicht mitgeteilt.
- Die Grabpflege entfällt komplett.
- Es gibt meist keine individuelle Grabstelle.
Kosten einer anonymen Bestattung im Überblick
Bestatterleistungen: Was ist inbegriffen?
Wenn du dich für eine anonyme Bestattung entscheidest, fallen natürlich Kosten an. Die genaue Summe hängt von vielen Faktoren ab, aber lass uns mal schauen, was typischerweise im Paket des Bestatters steckt. Dazu gehören oft die Abholung des Verstorbenen, die hygienische Grundversorgung und die Überführung zum Krematorium. Auch die Organisation der Formalitäten, wie die Sterbeurkunde oder die Abmeldung bei Ämtern, ist meist dabei. Manchmal ist sogar ein einfacher Sarg oder eine Sterbehemd schon inkludiert. Die Kosten für diese Basisleistungen können stark variieren, liegen aber oft zwischen 800 und 1.500 Euro.
Friedhofsgebühren und Grabplatz
Auch bei einer anonymen Bestattung gibt es Friedhofsgebühren. Du erwirbst hier das Nutzungsrecht für eine bestimmte Ruhezeit. Bei einer anonymen Bestattung wird die Asche meist in einem Gemeinschaftsgrabfeld beigesetzt. Einen individuellen Grabstein gibt es hier nicht. Stattdessen gibt es oft eine zentrale Gedenkstätte oder Tafel, wo die Namen der Verstorbenen verzeichnet sind. Die Gebühren für den Grabplatz sind regional unterschiedlich und können sich auf einige hundert Euro belaufen.
Kosten für die Kremation
Da die anonyme Bestattung meist eine Feuerbestattung ist, fallen Kosten für die Einäscherung an. Das Krematorium berechnet dafür eine Gebühr. Hinzu kommt oft der Preis für eine einfache Aschekapsel, in die die Asche nach der Kremation gefüllt wird. Manchmal wird auch ein einfacher Kremationssarg benötigt. Diese Kosten sind im Vergleich zu anderen Posten oft moderat, können aber dennoch einige hundert Euro ausmachen.
Zusätzliche Kosten, die anfallen können
Es gibt noch ein paar weitere Posten, die deine Kosten beeinflussen können. Wenn du vor der Einäscherung noch eine Abschiednahme am offenen Sarg oder an der Urne wünschst, können dafür zusätzliche Gebühren anfallen. Auch eine aufwendigere Urne statt einer einfachen Aschekapsel kostet extra. Manche entscheiden sich auch für eine kleine Trauerfeier oder Blumenschmuck, was die Gesamtkosten erhöht. Denk auch an die Kosten für die Todesanzeige und eventuell den Leichenschmaus, falls du das doch möchtest.
Wichtig zu wissen: Auch wenn die anonyme Bestattung als kostengünstig gilt, ist sie nicht kostenlos. Es fallen immer Gebühren für den Bestatter, die Kremation und den Grabplatz an.
Vergleich: Anonyme Bestattung vs. traditionelle Bestattung
Du fragst dich vielleicht, wie sich eine anonyme Bestattung von der klassischen Variante unterscheidet. Der größte Unterschied liegt im Detail – oder besser gesagt, im Fehlen davon. Bei einer traditionellen Bestattung gibt es meist eine feste Grabstelle, die du besuchen kannst. Hier kannst du Blumen niederlegen, innehalten und deiner Erinnerung freien Lauf lassen. Das ist ein wichtiger Ort für viele, um mit dem Verlust umzugehen.
Bei der anonymen Bestattung ist das anders. Hier gibt es in der Regel keine individuelle Grabmarkierung. Die Asche wird oft auf einer Gemeinschaftsfläche beigesetzt. Das bedeutet, es fehlt ein klar definierter Ort, um zu trauern. Stattdessen verlagert sich das Gedenken stärker nach innen, in die Erinnerung an die Person selbst.
Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Kosten und den Aufwand. Eine traditionelle Bestattung mit Grabstein, Grabpflege und oft auch einer größeren Trauerfeier kann schnell ins Geld gehen. Die anonyme Bestattung ist hier oft die günstigere Wahl, weil viele dieser Posten wegfallen. Aber bedenke: Was sparst du an Geld, verlierst du vielleicht an einem physischen Ort der Erinnerung.
Hier mal die Hauptunterschiede auf einen Blick:
- Grabstelle: Traditionell individuell und gekennzeichnet, anonym meist eine Gemeinschaftsfläche ohne Kennzeichnung.
- Besuchbarkeit: Traditionell jederzeit möglich, anonym oft nicht möglich oder nur an einer zentralen Gedenkstätte.
- Grabpflege: Traditionell erforderlich (selbst oder beauftragt), anonym entfällt.
- Kosten: Traditionell höher, anonym meist deutlich günstiger.
- Trauerort: Traditionell das Grab, anonym eher die Erinnerung.
Die Entscheidung hängt stark davon ab, was dir oder dem Verstorbenen wichtig ist. Geht es um einen Ort des Gedenkens oder steht die kostengünstige und unkomplizierte Abwicklung im Vordergrund?
Manche Friedhöfe bieten auch eine teilanonyme Bestattung an. Hier wissen vielleicht nur enge Angehörige, wo genau die Urne ist, aber nach außen hin wirkt es wie eine anonyme Bestattung. Das kann ein Kompromiss sein, wenn du dir zwar eine anonyme Variante wünschst, aber doch einen Ankerpunkt für dich brauchst.
Spartipps für eine anonyme Bestattung
Eine anonyme Bestattung ist oft schon von Haus aus die günstigere Variante. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten, die Kosten weiter zu senken. Denk mal darüber nach, wo du vielleicht selbst anpacken kannst oder wo du Angebote vergleichen solltest.
Eigeninitiative bei der Organisation
Du kannst bei einer anonymen Bestattung viel selbst übernehmen. Das spart nicht nur Geld, sondern gibt dir auch das Gefühl, aktiv etwas für den Verstorbenen zu tun. Überlege, welche Aufgaben du dir zutraust.
- Erledige Formalitäten selbst: Viele Behördengänge, wie die Abmeldung bei Renten- und Krankenkassen, kannst du oft selbst übernehmen. Das spart die Gebühren des Bestatters dafür.
- Gestalte die Trauerkarte: Wenn du kreativ bist, kannst du die Trauerkarten selbst entwerfen und drucken lassen. Das ist oft günstiger als ein vorgefertigtes Design vom Bestatter.
- Organisiere die Überführung: Manchmal kannst du die Überführung des Verstorbenen zum Krematorium oder zum Bestattungsort selbst organisieren, wenn du ein passendes Fahrzeug hast und die Strecke nicht zu weit ist. Das ist aber nur in Ausnahmefällen möglich und erfordert oft spezielle Genehmigungen.
Manche Bestatter bieten auch an, dass du bei der hygienischen Versorgung mithilfst. Das ist aber natürlich eine sehr persönliche Entscheidung und nicht jedermanns Sache.
Vergleich von Bestattungsangeboten
Auch bei anonymen Bestattungen gibt es Preisunterschiede zwischen den Bestattungsunternehmen. Ein Vergleich lohnt sich immer. Nimm dir Zeit und hole mehrere Angebote ein.
- Hol dir mehrere Kostenvoranschläge: Frage bei mindestens drei verschiedenen Bestattern nach einem detaillierten Angebot für eine anonyme Bestattung. Achte darauf, dass alle Leistungen klar aufgeführt sind.
- Achte auf versteckte Kosten: Manchmal sind in günstigen Angeboten bestimmte Leistungen nicht enthalten, die dann extra berechnet werden. Kläre das im Vorfeld genau ab.
- Prüfe die Inklusivleistungen: Manche Bestatter haben Pakete geschnürt, die alles Wichtige abdecken. Vergleiche, was in den einzelnen Paketen enthalten ist und ob es für dich passt.
Die Kosten für eine anonyme Bestattung können stark variieren, je nachdem, welche Leistungen du wählst und wo du dich informierst. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis findest du oft, wenn du die Angebote genau vergleichst und überlegst, wo du selbst Hand anlegen kannst.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur anonymen Bestattung


Du fragst dich vielleicht, was genau hinter einer anonymen Bestattung steckt und welche Fragen sich dabei oft stellen. Hier sind ein paar Antworten, die dir weiterhelfen könnten.
Was bedeutet ‚anonym‘ bei der Bestattung eigentlich?
Das Wichtigste zuerst: Bei einer anonymen Bestattung gibt es keine individuelle Grabstelle, die du besuchen kannst. Die Asche wird in der Regel auf einer Gemeinschaftsfläche beigesetzt, zum Beispiel auf einer Rasenfläche auf dem Friedhof oder auf See. Das bedeutet, dass es keinen sichtbaren Hinweis darauf gibt, wo genau der Verstorbene ruht. Das ist oft der Hauptgrund, warum sich Menschen dafür entscheiden – oder warum Angehörige es so wählen, wenn kein enger Kontakt mehr bestand.
Darf ich bei der Beisetzung dabei sein?
Meistens nicht. Der genaue Zeitpunkt der Beisetzung wird von der Friedhofsverwaltung oder der Reederei festgelegt und findet ohne Angehörige statt. Manche Friedhöfe bieten aber eine "teilanonyme" Bestattung an. Hier kannst du dabei sein, aber die genaue Stelle ist nur für wenige bekannt. Manchmal gibt es auch die Möglichkeit einer Abschiednahme am Sarg oder an der Urne vor der eigentlichen Beisetzung.
Kann ich trotzdem eine Trauerfeier haben?
Ja, absolut! Eine Trauerfeier ist auch bei einer anonymen Bestattung möglich. Du kannst dich im Kreise von Familie und Freunden verabschieden und der verstorbenen Person gedenken. Nur eben nicht am Grab selbst, da es ja kein individuelles gibt.
Warum entscheiden sich Menschen für eine anonyme Bestattung?
Die Gründe sind vielfältig. Manche wünschen sich das explizit zu Lebzeiten, vielleicht weil sie keine Belastung für die Angehörigen sein wollen, was Grabpflege und Kosten angeht. Oder es gibt einfach keinen engen Kontakt mehr zu den Hinterbliebenen. Manchmal ist es auch eine rein finanzielle Entscheidung, da diese Bestattungsform oft die günstigste ist.
Gibt es Alternativen, wenn ich mir unsicher bin?
Wenn dir ein Ort zum Gedenken wichtig ist, aber eine klassische Grabpflege zu aufwendig wäre, könntest du dir eine Baumbestattung oder eine Seebestattung ansehen. Auch hier gibt es oft anonyme Varianten, aber manchmal auch die Möglichkeit, dass Angehörige die Asche verstreuen dürfen. Eine teilanonyme Bestattung auf dem Friedhof ist auch eine Option, wenn du dabei sein möchtest, aber keine aufwendige Grabgestaltung wünschst.
Bei der anonymen Bestattung geht es oft darum, einen klaren Schlussstrich zu ziehen oder den letzten Wunsch des Verstorbenen zu erfüllen, der keine aufwendige Grabpflege hinterlassen wollte. Das Gedenken findet dann mehr im Herzen und in der Erinnerung statt als an einem festen Ort.
Fazit: Was kostet eine anonyme Beerdigung wirklich?
Also, was kostet so eine anonyme Bestattung am Ende des Tages? Die Zahlen, die wir uns angesehen haben, zeigen: Es ist definitiv eine der günstigeren Varianten. Wir sprechen hier oft von Kosten, die bei etwa 700 Euro anfangen können, besonders bei einer anonymen Urnenbeisetzung. Aber Achtung: Das ist nicht alles.
Die Kosten hängen stark davon ab, was du genau wählst. Eine Seebestattung oder eine Baumbestattung ist meist etwas teurer als die reine Friedhofsvariante. Eine anonyme Erdbestattung schlägt oft noch am meisten zu Buche. Denk dran, dass bei fast allen anonymen Bestattungen die Kremation dazukommt. Das kostet extra, genauso wie der Sarg und die Urne selbst.
Was du aber auf jeden Fall sparst, sind die Kosten für einen Grabstein und die laufende Grabpflege. Das macht einen großen Unterschied. Auch eine aufwendige Trauerfeier mit anschließendem Leichenschmaus fällt oft weg, weil ja niemand extra eingeladen wird.
Die günstigste anonyme Bestattung ist also nicht kostenlos, aber sie ist deutlich preiswerter als eine klassische Beerdigung mit Grabstein und Trauergesellschaft.
Hier mal eine grobe Übersicht, was du einplanen solltest:
- Bestatterleistungen: Das ist der Kern. Hier sind oft die Abholung, Versorgung, Formalitäten und die Überführung drin. Rechne hier mal mit 800 bis 1.500 Euro, je nach Anbieter und Region.
- Kremation: Die Einäscherung selbst kostet, oft um die 200 bis 500 Euro.
- Urne: Eine einfache Aschekapsel ist günstig, eine schöne Urne kann aber auch 100 Euro oder mehr kosten.
- Friedhofsgebühren: Auch ein anonymes Grab muss für die Ruhezeit bezahlt werden. Das sind oft mehrere hundert Euro.
Manche Anbieter werben mit Festpreisen, die dann alles beinhalten. Das kann eine gute Orientierung sein. Aber lies genau nach, was da alles drin ist. Manchmal sind Zusatzleistungen wie eine Sterbeurkunde oder die Abmeldung bei Ämtern extra.
Am Ende ist die anonyme Bestattung eine pragmatische Lösung, wenn das Budget knapp ist oder wenn es einfach keine engen Angehörigen gibt, die sich kümmern wollen oder können. Aber denk dran: Ein fester Ort zum Trauern fehlt. Das ist ein Punkt, den viele später vermissen.
Wenn du also Kosten sparen willst, ist die anonyme Bestattung eine gute Wahl. Aber vergleiche Angebote und schau genau, was du für dein Geld bekommst. So vermeidest du böse Überraschungen.
Also, was bleibt am Ende?
So, am Ende des Tages ist eine anonyme Bestattung definitiv eine Option, wenn du nach einer günstigeren Lösung suchst und dir die Grabpflege oder ein festes Grabmal nicht so wichtig sind. Denk aber dran, dass dir damit auch ein fester Ort zum Trauern fehlt. Das ist schon ein Punkt, den man sich gut überlegen sollte. Wenn du aber sicher bist, dass das der richtige Weg ist, dann gibt es da draußen einige Anbieter, die das für dich regeln können. Mach dich schlau, vergleiche und triff die Entscheidung, die sich für dich richtig anfühlt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur anonymen Bestattung
Was kostet eine anonyme Bestattung ungefähr?
Die Kosten für eine anonyme Bestattung können stark variieren, aber oft fangen sie bei etwa 700 Euro an. Das ist meistens für eine einfache Urnenbeisetzung. Wenn es eine Seebestattung oder eine Baumbestattung sein soll, kann es teurer werden, so um die 900 Euro. Eine anonyme Erdbestattung ist meist die teuerste Variante, die kann dann schon bei 1.000 Euro liegen. Diese Preise sind aber nur grobe Schätzungen und hängen von vielen Dingen ab, wie zum Beispiel dem Bestatter und der Region.
Warum entscheiden sich manche Leute für eine anonyme Bestattung?
Es gibt verschiedene Gründe dafür. Oft ist es so, dass der Verstorbene zu Lebzeiten kaum noch Kontakt zu seinen Angehörigen hatte. Manchmal sind es aber auch einfach die Kosten. Eine anonyme Bestattung ist meist deutlich günstiger als eine normale Bestattung, weil zum Beispiel kein Grabstein gekauft werden muss und auch keine Grabpflege anfällt. Manche Menschen wünschen sich auch einfach, dass nach ihrem Tod kein großer Aufwand für die Hinterbliebenen entsteht.
Gibt es Nachteile bei einer anonymen Bestattung?
Ja, die gibt es. Der größte Nachteil ist, dass es keinen festen Ort gibt, an dem man trauern kann. Bei einer normalen Bestattung hat man ein Grab mit einem Stein, wo man hingehen und an den Verstorbenen denken kann. Bei einer anonymen Bestattung ist das meist nicht möglich, weil die Grabstelle nicht gekennzeichnet ist oder es gar keine richtige Grabstelle gibt, wie zum Beispiel bei einer Seebestattung. Das kann für manche Menschen sehr schwer sein, weil ihnen ein wichtiger Ankerpunkt für ihre Trauer fehlt.






